16.07.20

Den heutigen Tag starteten wir mit einem Geländegame mit den Ureinwohnern des Regenwaldes. Es ging darum, möglichst viele Holzklötze zu sammeln und durch das Lösen von Aufgaben zu verdienen, um damit Buchstaben für die eigene Gruppe zu kaufen. Mit diesen sollte ein möglichst langes Wort gebildet werden. Erschwert wurde das Vorhaben dadurch, dass die Gruppen einander die Holzklötze klauen konnten und dass die „guten Feen“ nicht immer gut waren und den Gruppen weiterhalfen, sondern auch plötzlich für einige Zeit zu Bösewichten werden konnten. So kam ein spannendes Geländespiel mit interessanten Worten zustande.

Den Nachmittag nutzten wir, um das Lager Revue passieren zu lassen. Diesen Lagerrückblick gestaltete sich durch einen freien Postenlauf mit Bändeliknüpfen, einem Higlightbaum und Lieblingsspielen. Wir backten auch Glückskekse, schrieben Briefe oder Gedichte über das Lager und gestalteten unser Sola-Erinnerungsbuch. So schwelgten wir in den frischgebackenen Lagererinnerungen und genossen die letzten Momente unseres zweiwöchigen Highlights.

Am Abend spiesen wir besonders gut – Pommes, Schnitzel und Gemüse – denn es war schliesslich unsere letzte warme Mahlzeit. Und es galt zu feiern, dass wir den schwarzen Fleck im afrikanischen Dschungel erfolgreich erforscht hatten! Danach ging es mit dem altbekannten Casino weiter. An verschiedenen Posten konnten wir Geld verdienen, um damit bei der Tombola Preise zu ziehen: Ob beim Dosenwerfen, Flaschenbowlen oder den Spielen Dobble, Uno, Werwölfle, Montagsmaler und Halli Galli. Nach dem Dessert packte uns die Lust zu tanzen: Ob Freestyle, Sola-Tanz oder altbekannte Blauringtänze, alle bewegten sich fröhlich zur Musik. Schliesslich gingen wir nach draussen und zündeten Fackeln an. In Gruppen dachten wir darüber nach, welches unser schönstes Blauringerlebnis gewesen war und tauschten uns darüber aus. So schlossen wir den Abend bei Fackelschein ab – dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf der einen Seite freuten wir uns über all die tollen Erinnerungen, die wir im Sola sammeln durften und sehnten uns nach dem Wiedersehen mit euch Daheimgebliebenen. Auf der anderen Seite packte uns etwas Wehmut darüber, dass diese zwei hammer Wochen schon am nächsten Tag zu Ende gehen sollten. Doch schlussendlich hatten wir alle das Sommerlager genossen und dies kann uns niemand nehmen. Voller Freude darüber, so ein tolles Lager erlebt haben zu dürfen, legten wir uns schlafen, um am folgenden Tag fit nachhause zu reisen.